Die Vorteile einer privaten Rentenversicherung
Bei der privaten Rentenversicherung wird zu einem im Vertrag festgelegten Zeitpunkt lebenslang eine monatliche Rente ausgezahlt. Alternativ gibt es die Möglichkeit auch der Auszahlung eines einmaligen Kapitalbetrags.
Mit dem Tod der versicherten Person endet in der Regel die Versicherung, man kann aber durch eine Rentengarantiezeit eine Beitragsrückerstattung vereinbaren.
Falls die versicherte Person während der Rentengarantiezeit stirbt, erfolgt die Auszahlung der Beträge für die Dauer der festgelegten Zeit auf die vertraglich genannten Begünstigten. Wegen dieser nur begrenzten Todesfallabsicherung findet in der privaten Rentenversicherung keine Anfrage nach dem Gesundheitszustand der Versicherungsnehmers statt.
Darüber hinaus sind die Renditen bei der privaten Rentenversicherung meistens günstiger als bei der Kapitallebensversicherung.
Die Rente besteht aus einer gewährleisteten Verzinsung und einem Überschussanteil. Darunter versteht man, dass ein Teil der Rente dem Versicherungsnehmer schon bei Vertragsabschluss fest gewährleistet wird. Dieser gesetzlich vereinbarte Garantiezins ist momentan 2,75 Prozent.
Der übriggebliebene Teil setzt sich aus Überschüssen zusammen. Diese konnte das Versicherungsunternehmen mittels Anlage des Kapitals erwirtschaften und sie werden in der Bilanz ausgewiesen.
Die Höhe des Überschussanteils, auch als Gewinnbeteiligung bezeichnet, ist es möglich, zum Abschluss des Vertrages nur auf Grundlage der bisherigen Daten zu schätzen.
Im Versicherungsvertrag kann man eine Mindestlaufzeit, die sogenannte Rentengarantiezeit festlegen. Damit hat man die Möglichkeit, für den Fall sein frühzeitigen Ablebens vorzusorgen. Als Rentengarantiezeit ist es möglich, generell einen Zeitraum zwischen 5 und bis zu 20 Jahren zu wählen.
Durch einen Versicherungsvergleich hat jeder Interessente die Möglichkeit, das günstigste Angebot zu finden.
Dynamische Rente
Unter der dynamischen Rente versteht man eine Auszahlungsvariante, bei der die Auszahlung der Rente mit einer ständigen Erhöhung erfolgt. Die Höhe der jährlichen Erhöhung wird von den durch die Versicherungsgesellschaft erwirtschafteten Überschüssen bestimmt.
Im Gegensatz dazu bleibt die Rentenhöhe bei der ständigen Rente über den ganzen Zeitraum gleich. Der Nachteil besteht darin, dass die Rente nicht auf die Inflation abgestimmt wird. Der Wert der Rente reduziert sich dadurch mit zunehmendem Alter.
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Die dynamische Rente zahlt sich in erster Linie für Rentner aus, die eine eher hohe Lebenserwartung einkalkulieren, während die ständige Rente bei einer niedrigen Lebenserwartung vorteilhafter ist.
